Auch wenn in der 5. Jahreszeit und speziell an den tollen Tagen zwischen Weiberfasching und Fastnacht alle Konventionen aufgehoben zu sein scheinen, sollten Sie sich nicht zu närrisch verhalten und von einem Fettnäpfchen ins nächste manövrieren.

Sie glauben nicht, wie viele Zeitgenossen der Meinung sind: Fettnäpfchen und Karneval – das geht doch gar nicht.
Geht wohl!

Alkohol
Überlegen Sie sich vorher, wie viel Alkohol Sie vertragen. Die wenigsten Menschen betrinken sich im Karneval so, dass sie nicht mehr wissen, was sie tun.
Ihre Kollegen, Nachbarn, Freunde werden sich auch noch nach Karneval daran erinnern, wenn Sie aus Ihrem Karnevalskostüm gekippt sind oder im Rausch hemmungslos alle Hüllen fallen gelassen haben. Glauben Sie mir.

Regel: Ein Glas zu wenig ist immer noch besser als eins zu viel. Wer hat denn behauptet, dass man nur im Bierrausch richtig ausgelassen feiern kann?

Anmache
Viele Menschen benehmen sich in der Faschingszeit ungehemmter, solange Sie sich hinter einer Kostümierung verstecken können. Dass das Flirten im Karneval daher etwas großzügiger ausgelegt wird, gibt Ihnen allerdings nicht automatisch das Recht, jemanden ungefragt zu küssen oder zu begrabschen.

Jeder unerwünschte Körperkontakt bedeutet schlichtweg eine sexuelle Belästigung! Also fragen Sie einfach ganz nett: „Darf ich dir ein wenig näher kommen?“ oder: Jetzt würd ich dich gerne bützen (küssen).“ Wenn Sie dann ein klares Signal erhalten, steht dem Geschmuse nichts mehr im Wege.

Küssen
Dem karnevalistischen Bützen auf Straßen, Plätzen und in Kneipen entkommt an den tollen Tagen niemand, sollte sich Frau oder Mann in eine Karnevalshochburg begeben.
Achtung: Zulässig sind aber nur Küsse auf die Wange!


Im Übrigen ist es die Pflicht eines jeden Jecken, sich zu verkleiden, mitzusingen und mitzuschunkeln.

Zum Schluss eine Empfehlung: Der Kölsche Karnevals-Knigge von Helga Resch: Feiern wie die echten Kölschen / Link: http://www.kiwi-verlag.de/buch/der-karnevalsknigge/978-3-462-04148-4/
Ein fröhliches Faschingstreiben wünscht

Ihre Angela Spangenberg-Struckmeyer